Jahresrückblick 2020

#Vorsätze, #Corona, #HIrschMaxl

Der Übergang in dieses Jahr war schon sehr seltsam, anders als gewohnt. Mein Mann und ich waren nämlich beide krank, hatten Husten wie noch nie und so Mitternacht mit heißem Tee angestoßen.

Neues Jahr, da gehören natürlich auch die Vorsätze dazu.

Meine Vorsätze

2020 nicht einfach lange überlegen, sondern gleich die Buchmessen planen. Ja geplant hab ich sie ja auch, gebucht hatte ich auch für beiden Messen, nur dann kam Corona – alles für die Katz. Buchungen wieder zurück genommen – Messen vielen aus.

Mein 2. Vorsatz ein paar liebe Menschen zu besuchen – Ostriesland, Nordsee – fiel aus – Corona.

Mein nächster Vorsatz. Nur noch das zu lesen was mir spaß macht, weniger Reziexemplare, mehr aus meinem Sub. – Tja ich hab mir zwar kein Zeit Limit mehr gesetzt und auch jedem mitgeteilt, dass ich nicht sagen kann wann ich was lese, aber zu meinem Sub bin ich trotzdem nicht gekommen. Gibt ja noch 2021 grins.

Dann kam Corona

Viele werden jetzt sagen , ein absolutes Scheiß Jahr. In vielen Dingen pflichte ich dem bei, aber es gab auch sehr viel positives in dem Sinne.

Hinter all dem Schlechten, kann man auch was positives sehen – Meine Sichtweise…..
  • Den Alten und einsamen wurde mehr bedacht, denn jetzt durfte man sie nicht mehr besuchen. Vorher konnte man nicht aus welchen Gründen auch immer ( Zeitmangel …. )
  • Man konnte nicht mehr einfach in einen Flieger steigen um schnell mal wo hin zu düsen. Das schöne daran – die Luft wurde sauberer, Tiere haben sich sehen lassen , die ich vorher nie in meinem Umfeld sah. Man wurde sich seiner eigenen Umgebung und deren Schönheit wieder bewusst.
  • Das Fehlen der Menschenansammlung fehlte mir persönlich keineswegs. Ich konnte mich bewusst auf einzelne konzentrieren und es kam meiner Geräuschempfindlichkeit sehr entgegen. Ich bevorzugte auch die 1 – 1,5 m Abstandsregel vor Corona bereits, denn ich mochte es noch nie, wenn mir vollkommen Fremde auf die Pelle rücken und mir ihren Atem in den Nacken hauchen.
  • Maskenpflicht: Ok , diejenigen die sie immer tragen müssen, denen war ich noch nie neidisch, zb. Ärzte im Op, Intensivpfleger usw. Für Einkäufe z.b finde ich sie sehr vertretbar und das schöne daran, man konzentriert sich beim Anderen mehr auf die Augen und genau diese können nicht lügen. Ein ernstgemeintes Lächeln erkennt man sehr genau, und das falsche, was nur von den Lippen aus geht, auf das kann ich gerne verzichten.
  • Hobbys: Ich für meinen Teil habe viele Dinge wieder entdeckt, wie z.b Puzzlen. Ebenso hab ich die Zeit dafür verwendet, meine Habseligkeiten besser zu strukturieren, auszumisten und umzuräumen. Ich habe die Liebe zum Kochen und Backen weiter entwickelt und probiere nun mal auch was aus.
  • Einsamkeit: Ok Umarmungen fehlen von Freunden, oder jemanden keinen Trost zu spenden, ist schon schwer ohne Berührung. Eine Frage die mir in diesem Zusammenhang eingefallen ist: Kann man einsam sein, wenn man mit sich im Reinen ist ?
  • Zu Hause lernen Ok nicht immer einfach zu verwirklichen, aber gezwungener Masen , muss man sich mehr mit seinen Kindern beschäftigen. Auch das Ausgangsverbot – man spielt wieder mehr mit den Kindern.

Natürlich gibt es auch Dinge, die ich keineswegs positiv sehen kann.

  • Die steigenden Aggressionen der Menschen, haben mich doch sehr belastet. Vor allem die, die alles besser wissen, als die Regierung. Die Verschwörungstheoretiker, die alles besser wissen und die die ihre eigene Erziehung vergessen haben und sich auf naivste Weise Ausdruck geschaffen haben. Leider musste ich mich in dem Zusammenhang von einigen Menschen trennen, privat wie auch verstärkt im Netz.
  • Die Krankheit selbst, die Berichte von Betroffenen oder denen Angehörigen, von Menschen die Leiden, von Pflegekräften und Medizinern am Limit, machen mich echt traurig, ganz besonders dann wenn mal wieder die Meldung kommt – Corona wurde doch nur erfunden um die Menschheit zu knechten.
  • Unklarheit: Stellenweise ist es schon schwer herauszufinden was gerade Sache ist. In meinem Fall als grenznah wohnend, – Darf ich jetzt nach Deutschland oder nicht. Wobei ich festgestellt habe, zum Überleben muss ich nicht rüber.
  • Medien: Die Medien finden kaum mehr andere Themen , wie Corona. Andere Meldungen gehen unter. Man hört nur noch das Wort mit C, oder besser gesagt man nimmt wohl nur noch dieses wahr.

Mal was anderes

Hirsch Maxl – Bild Fotomontage von Pixabay Bildern. Es entstand wo ich um 4 Uhr morgens die Nachricht erhielt, dass sie ihn haben und auf dem Weg nach Hause sind.

Ok die Aktion hat mir eine schlaflose beschert , aber es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Hirsch auf Wanderschaft geht und letztlich in der 30 Kilometer entfernten Stadt seine Runden dreht. Da ich einen persönlichen Bezug zu genau diesem Tier habe, war es schon ein besonderes Ereignis. Es ist der Hirsch meines Schwagers und er und mein Mann sind in der Nacht mit Hänger los gefahren um ihn wieder nach Hause zu bringen. Dies geschah mit Unterstützung von 3 Polizisten und der Presse. So dass es Maxl geschafft hatte, in fast allen Medien ein Plätzchen zu bekommen.

So nun geht das Jahr zu Ende und ich plane dann mal meine Vorsätze für 2021. Mal sehen, ob sie sich diesmal verwirklichen lassen.

2 Comments

  1. Ja es war schon ein denkwürdiges Jahr, dass nicht so schnell in Vergessenheit gerät.
    Irgendwann schaffen wir es uns wieder zu umarmen. Aber du weißt ja, auch über die vielen km hinweg, bist du in meinem Herzen ❤

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